Geschichte des KSC Blau Weiß Wettringen

1971 wurde der KSC-BW-Wettringen gegründet. Gründungsmitglieder waren Johannes Wetter, Heinz Möhring, Karl Ewering, Heinz Lütke-Wenning und Heinz Ahlers. Heinz Ahlers war ab 1971 erster Vorsitzender. Im Jahr 1990 übergab er sein Amt an Werner Brüggemann.

Die Spieler der ersten Mannschaft, die dann an Ligenspielen teilnahmen waren Heinz Möhring, Heinz Lütke-Wenning, Heinz Ahlers, Helmuth Brünen und Karl Ewering.

Man schloss sich damals sofort mit dem Ibbenbürener Sportkegelverein zusammen, dem noch weitere Vereine wie z.B. Saerbeck, Recke und Hopsten angehörten. Gekegelt wurde auf der Zwei-Bahnen-Anlage der Gaststätte Stahl-Niehues (heute Niehues-Winter). Gastwirt waren Theo und Lene Niehues.

Die Mannschaft wurde schnell größer und Spieler wie Bernd und Eugen Wetter sowie Manfred Penz, Werner Brüggemannn kamen dazu.

Beim Ligenspiel wurden damals mit einer fünfmannstarken Mannschaft 100 Wurf kombiniert gekegelt.

KSC 1971 - Fünf Spieler

Es kegelten acht Mannschaften in einer Liga. Zu einem Spiel trafen alle acht Mannschaften auf einer Bahnanlage zusammen. Der Spieltag zog sich somit also von morgens 9.00 Uhr bis abends um 18.00 Uhr hin. Dabei wurde natürlich auch das ein oder andere Bier verzehrt.

KSC 1989 - Spieler

In den Jahren von 1972 bis ca. 1981 wurde neben den Ligenspielen noch der Buchenbergpokal zwischen Borghorst, Ochtrup und Wettringen ausgekegelt.

KSC Wettringen - Buchenbergpokal

Zudem wurden auch damals schon BKSA Kegeln durchgeführt, um die finanzielle Lage des Vereins aufzubessern. Das BKSA kegeln wurde nicht nur bei Niehues, sondern auch bei Goralski, Wolters-Löbbers, Hotel zur Post und Guhle in Rothenberge durchgeführt.

BKSA-Kegeln beim KSC Wettringen

1983 fing Werner Brüggemann mit der Jugendarbeit an. Zu den Jugendlichen gehörten damals Helmuth Kenning, Stefan Illner, Markus Kaulingfrecks und Klaus Quiter.

Mit Andre Ahlers, Andre Penz, Steffen Brüggemann, Rainer Terwort und Vera Brüggemann hatte der KSC Wettringen in den 90er-Jahren eine starke Jugendtruppe, die vor allem Erfolge bei den Bezirksmeisterschaften und den Westfalen-Nord-Meisterschaften verzeichneten.

KSC Jugend 1990er

Ende der 90er, Anfang 2000 kamen dann die Jugendlichen Henning Göcke, Achim Brüggemann, Markus Wilbers und Benjamin Voß die weitere Erfolge für den KSC Wettringen erzielten.

Am 17. Februar 1996 fand die Feier zum 25-jährigen Bestehen statt. Eingeladen waren die Ibbenbürener Kegelbrüder, Freunde und Förderer. Nach der Begrüßung und dem Gedenken an die Verstorbenen, ließ Heinz Ahlers die 25 Jahre Revue passieren.

25 Jahre KSC Wettringen

Mit einer Besonderen Einlage kamen die Ibbenbürener. Sie brachten die 4-Bahnanlage nachgebaut aus Marzipan mit.

25 Jahre KSC Wettringen - Torte

Im Jahr 2006 löste sich der KSC Wettringen dann von seinen Kegelbrüdern aus Tecklenburg und machte sich als eingetragener Verein im Hinblick auf eine noch bessere Jugend- und Vereinsarbeit selbstständig.

Die Gründungsversammlung fand am 18. Juni 2006 im Vereinslokal Niehues-Winter statt.

Gründungsversammlung KSC Blau-Weiß Wettringen e. V. am 18. Juni 2006

Die nächste, alljährlich am Gründonnerstag stattfindene Generalverammlung am 05. April 2007 wird dann zeigen, wie sich der Verein seit der Selbstständigkeit entwickelt hat.

Auf jeden Fall hat es im Bereich der Jugend einen großen Aufschwung gegeben. Mit den aktuell sehr erfolgreichen Jugendlichen Timo Höffer, Fabian Frie und Pascal Lütke-Harmölle, die im Mai 2007 an den Westdeutschen-Meisterschaften in Bielefeld teilnehmen werden, kann der KSC Wettringen voran blicken.

Jugend in 2006

Diese positve Entwicklung im Bereich der Jugend, aber auch durch die Gewinnung neuer Spieler im Herrenbereich und den erfolgreichen Einsatz von Vera Bröker für den KSC Wettringen seit 2007 führten 2008 zur Gründung der dritten und 2009 zur Gründung der vierten Mannschaft.

Daneben wurde im Jahr 2008 auch der Buchenbergpokal durch Wettringen wieder ins Leben gerufen, um mit den befreundeten Vereinen Borghorst, Münster, Nordwalde und Laer neben den Ligenspielen in sportlichem wie auch persönlichem Kontakt zu bleiben.

Es zeigt sich somit, dass der Kegelsportclub Wettringen wächst und an der Aufrechterhaltung des Kegelsports festhält.